Firebird von Juliette Cross

Klappentext:

Ein Drache hütet stets seinen Schatz – und sie ist der seine …  

Das erste Mal sieht Julian Malina tanzend auf einer Bühne. Das zweite Mal auf einem verwüsteten Schlachtfeld. Der Drache, der dem römischen Centurio innewohntist sich sicher: Malina ist sein Juwel. Um sie vor der Brutalität seiner eigenen Soldaten zu retten, beansprucht Julian die Dakerin für sich und bringt sie als seine Sklavin nach Rom. Dort angekommen, lernt Malina, dass hinter dem brutalen General mehr steckt, als auf den ersten Blick zu erkennen war. Und so entfacht zwischen Geheimnissen und Intrigen ein Feuer aus Leidenschaft – so heiß, dass es sie ganz und gar zu verschlingen droht. 

In einer Welt, in der mächtige Drachenwandler regieren, sind es noch immer die Götter, die die Fäden des Schicksals ziehen.

Mein Eindruck:

Ich habe vom lieben Dark Intense Verlag Firebird zugeschickt bekommen - gut, ich gebe es zu, ich habe gefragt. Aber sie haben Ja gesagt. Also bekommt ihr jetzt trotzdem eine ehrliche, kritische Rezension. Das Cover war tatsächlich einer der Hauptgründe, warum ich dieses Buch unbedingt haben wollte. Diese dunklen Drachenschuppen in Kombination mit der goldenen Schlange und der ausgestreckten Hand? Einfach mega und sofort ein Blickfang. Auch der Klappentext hat mich direkt abgeholt. Merkt man, dass ich ein Fan der Antike bin? Römer, Tanzen, Gelage - das hat bei mir sofort alle Knöpfe gedrückt.


Bei den Charakteren ist mir besonders Julian im Gedächtnis geblieben. Er entwickelt sich von einem kühlen, fast abweisenden Eroberertypen zu einem überraschend liebevollen Hottie, was für mich die spannendste Entwicklung in der ganzen Geschichte war. Der Schreibstil selbst ist sehr realistisch gehalten, was sicherlich auch erklärt, warum das Buch erst ab 16 empfohlen wird. Es gibt nicht nur spicy Szenen, sondern auch sehr dunkle Passagen, in denen sexuelle Gewalt im Zusammenhang mit Sklaverei thematisiert wird - und da lief mir wirklich ein kalter Schauer über den Rücken. Gleichzeitig muss ich aber sagen:

Die spicy Szenen sind dafür richtig intensiv und gut geschrieben.


Die Handlung hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Am Anfang gibt es viele Erklärungen, bei denen ich erst nicht wusste, wie ich sie einordnen sollte, und in der Mitte wurde es stellenweise ziemlich zäh. Aber dann kam das Ende - und da haben sich die Ereignisse regelrecht überschlagen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war durch das Bonusmaterial zum nächsten Band direkt noch mehr gehyped.

Mein Fazit:
Alles in allem ist FIREBIRD für mich ein Buch, das man wohl am besten als spicy Gladiator mit Fantasy-Elementen beschreiben kann - und allein das sollte eigentlich schon neugierig machen.
Insgesamt vergebe ich ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen

Kommentare

Beliebte Posts